Merkliste

Finnland vom 13. - 19.02.2026

Ein Reisebericht von Frau Riechmann-Seele

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13. Februar - nach Lübeck und Einschiffung 

Am 13. Februar 2026 um 11 Uhr begann unsere Reise in Richtung Lübeck. Am Nachmittag erreichten wir die historische Hansestadt und nutzten die Zeit für eine eigene Erkundungstour. Zu den Stationen gehörten das Holstentor, der Lübecker Dom sowie das Buddenbrockhaus. Ein Besuch im traditionsreichen Café Niederegger mit seinen bekannten Marzipanspezialitäten rundete den Aufenthalt ab. Am Abend ging es weiter nach Travemünde. Nach dem Abendessen erfolgte die Einschiffung auf die Fähre Finnlady, die in der Nacht Kurs auf Helsinki nahm.

14. Februar - Entspannter Seetag auf der Ostsee

Dieser Tag war ein entspannter Seetag an Bord. Der Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstücksbuffet. Bei Spaziergängen an Deck genossen wir die frische Seeluft und den weiten Blick über die Ostsee. Während der gesamten Fahrt passierten wir rechter Hand die Ostseestaaten Polen, Russland, Litauen, Lettland und Estland, auf der anderen Seite Dänemark und Schweden. Zwischendurch luden die leckeren skandinavischen Schlemmerbuffets immer wieder zum Genießen ein, sowohl zum Mittag- als auch zum Abendessen - ein perfekter Auftakt für unser winterliches Abenteuer.

15. Februar - Ankunft in Finnland mit Husky-Erlebnis und Elchkuss

Am frühen Morgen zogen bereits erste Eisschollen in der Dunkelheit an unserem Schiff vorbei - ein beeindruckender und eindrucksvoller Anblick. Es lagen noch etwa drei Stunden Fahrt bis Helsinki vor uns und die Eisschollen wurden immer mehr, bis sie schließlich zu einer geschlossenen Eisdecke verschmolzen.

Gegen 10 Uhr erreichten wir schließlich den Hafen von Helsinki.

Von dort aus ging es mit dem Bus etwa 200 Kilometer durch eine verschneite Winterlandschaft in Richtung Jyväskylä zur Huskyfarm von MacAhon Safarit. Kurz vor dem Ziel ging der Weg bergauf, dann unmittelbar wieder bergab - eine Strecke, die auf schneeglatter Fahrbahn höchste Aufmerksamkeit erforderte. Kaum angekommen, begrüßten die Huskys uns mit lautem Jaulen und Gebell. Sie sprangen ungeduldig in ihre Geschirre.

Nach einer Einführung in die Welt der Schlittenhunde folgte eine kurze, aber rasante Huskytour durch die winterliche Natur. Nur das leise Gleiten der Kufen und das Hecheln der voller Energie laufenden Hunde war zu hören.

Anschließend konnten wir uns in einer traditionellen lappländischen Hütte bei einem warmen Getränk am Feuer aufwärmen.

Danach ging es weiter zum rund 150 Jahre alten Moose Manor, einer Elch - und Rentierzucht. Bei einer interessanten Führung lernten wir die beeindruckenden Tiere aus nächster Nähe kennen. Das Füttern der Tiere und der traditionelle Elchkuss durfte natürlich auch nicht fehlen. Zum Abschluss wurde uns mit Pyttipannu, einer herzhaften finnischen Spezialität mit Elch- und Rentierfleisch sowie Kartoffeln, ein landestypisches Gericht in einer finnisch rustikalen Umgebung am knisternden Feuer serviert.

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16. Februar - Winterliche Aktivitäten

Am nächsten Tag brachen wir von Jyväskylä zum etwa 51 Kilometer entfernten Areal Himos Holiday auf. Nach einer kurzen Wanderung durch die verschneite Landschaft wärmten wir uns am Feuer bei gegrillten Würstchen und heißen Getränken auf.

Anschließend konnten verschiedene Winteraktivitäten ausprobiert werden. Wer wollte, konnte eine ca. einstündige Fahrt mit einem Motorschlitten über einem nahegelegenen See unternehmen - ein Erlebnis, das unglaublich viel Spaß machte. Nach einer kurzen Einführung ging es mit Vollgas über das Eis  - ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer zugleich.

Für besonders Mutige gab es zusätzlich die Möglichkeit , eine traditionelle Rauchsauna mit anschließender Abkühlung im eiskalten Eisloch zu erleben.

Am frühen Abend fuhren wir weiter zu unserem nächsten Ziel: 290 Kilometer in die Küstenstadt Vaasa.

17. Februar - Vaasa und Fahrt durch das Packeis

Nach dem Frühstück blieb Zeit für einen kurzen Rundgang durch Vaasa mit seiner Kirche, der sogenannten “Finnland Statue of Liberty”, verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten sowie der über hundertjährigen Markthalle im neugotischen Stil mit ihren bunten Fenstern, in der lokale Spezialitäten, frischer Fisch, die Fleisch, Käse und traditionelle finnische Kulinarik angeboten wurden.

Am Nachmittag folgte ein weiterer Höhepunkt unserer Reise: die Fahrt mit dem Eisbrecher MS Aurora Botnia von Vaasa ins schwedische Umeå und zurück. Das Schiff wurde speziell für die anspruchsvollen Eisbedingungen dieser Region gebaut. 

An Bord erhielten wir durch einen Lektor spannende Informationen über das Packeis und die umweltfreundliche Hightech-Technik des Schiffes.

Vor uns breitete sich über den gesamten Bottnischen Meerbusen eine geschlossene Eisdecke aus. Besonders beeindruckend waren die Momente, wenn das Schiff durch die gefrorene Eisdecke brach und die Eisstücke seitlich wegspritzten.  Mehrere Stunden fuhren wir durch diese gefrorene Welt, ein beeindruckendes Schauspiel aus Naturgewalt und Technik. Während der gesamten Fahrt veränderte das Packeis immer wieder seine Form und Farbe, mal weiß, mal bläulich oder grünlich schimmernd- unvergesslich und faszinierend.

Müde, aber mit vielen eindrucksvollen Momenten, kehrten wir spät abends in unser Hotel in Vaasa zurück.

18. Februar - Helsinki und Abschied vom Winter 

Früh morgens um 6:15 Uhr traten wir unsere Rückfahrt nach Helsinki an. Circa 420 Kilometer lagen vor uns. Auch diese Fahrt führte uns wieder durch eine wunderschöne, winterliche Landschaft. In der Hauptstadt angekommen, erwartete uns eine interessante Stadtrundfahrt. Dabei lernten wir die Stadt mit ihrer modernen Architektur kennen. Wir fuhren unter anderem am Olympiastadion, an der Statue des berühmten Läufers Paavo Nurmi, an der Zentralbibliothek Oodi, den Regierungsgebäuden, dem bekannten und alteingesessenen Kaufhaus Stockmann, der Domkirche, der Nationalbibliothek und dem Riesenrad SkyWheel sowie dem Schärengarten von Helsinki vorbei.

Am Nachmittag hieß es schließlich Abschied nehmen von der verschneiten Winterlandschaft und der zugefrorenen Ostsee mit ihren Eisschollen und dem beeindruckenden Packeis.

An Bord der Finnlady traten wir schließlich unsere Heimreise an. Während der dreißigstündigen Überfahrt genossen wir die letzten skandinavischen Schlemmerbuffets und ließen die vielen Eindrücke der Reise Revue passieren. 

In der Nacht zum 20. Februar erreichten wir wieder unsere Heimat - mit vielen wunderschönen und eindrucksvollen Erlebnissen an ein finnisches Wintermärchen mit der zugefrorenen Ostsee, endlosen Schneelandschaften und tierischen Begegnungen.

 

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