Merkliste

Reisebericht Island und die Färöer Inseln 2016 von Ingrid Gronert

4.6.: Anreise bis Dänemark
Abfahrt um 4:00 Uhr auf dem Betriebshof, alle Mitreisenden sind pünktlich. Wir fahren über die Autobahn in Richtung Norden, mit Stopp in Langenhagen am Flughafen und an der Raststätte Holmmoor. Zügig, ohne Probleme quer durch Deutschland und Dänemark, sind wir pünktlich in Hirtshals am Anleger der MS Norröna. Die Abfahrt verschiebt sich um 1 Stunde, da das beladen mehr Zeit als geplant in Anspruch genommen hat. Endlich an Bord verschaffen sich alle erst einmal bei einem kleinen Rundgang einen Eindruck vom Schiff, bevor man sich einen verdienten Mittagsschlaf gönnt. Gegen Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Buffetessen auf Deck 6, wo Jürgen bereits unsere Sitzplätze reserviert hat. Den heutigen Abend lässt jeder individuell ausklingen.

5.6.: An Bord
Das Schiff durchquert den Kattegatt, und man spürt schon seine rollenden Bewegungen. Der ein oder andere bleibt aus diesem Grund einfach in der Kabine und lässt das Frühstück ausfallen. Erst am Abend wurde die See wieder sehr ruhig und zum Abendessen treffen wir uns dann wieder auf Deck 6.

6.6.: Rundfahrt auf den Färöer
Das Schiff legt um 5.00 Uhr in Torshavn an, der Kapitän weckt alle lautstark über Mikrofon. Wir nehmen dann um 7:00 Uhr unser Frühstück an Bord ein und beginnen eine Stunde später die Rundfahrt auf den Färöer Inseln. Nach dem Verlassen der kleinen Hauptstadt im dichten Nebel fahren wir über die alte Hochstraße. Ein kurzer Fotostopp am Sund und dann kommen wir nach Eidi, der kleinen Stadt mit einer Kirche und einem Fußballplatz am Atlantik. Wir genießen unseren Kaffee und weiter geht's zu einem kleinen Parkplatz, von dort aus sehen wir den Riesen und sein Trollweib , Fabelfiguren, die nach einer durcharbeitenden Nacht, zu Stein geworden sind. Dann fährt Jürgen über steile Kurven zum kleinen Örtchen Gvof. Hier bewundern wir die natürliche Schlucht, an der die Seeleute ihre Boote mit Seilwinden hochziehen. Wieder zurück in Torshavn, steigen viele Mitreisende in der Stadt aus, um sich selbst zu Fuß ein Bild zu machen. Pünktlich um 14:00 Uhr verlässt die MS Norröna wieder Torshavn, und wir genießen die Ausfahrt durch die kleine Inselgruppe.

7.6.: Endlich Island
Nach dem gemütlichen Frühstück legt unsere Fähre gegen 10:00 Uhr im Osten Islands pünktlich an. Wieder sehen wir viel Nebel. Jürgen kommt mit dem Bus aus dem Zollgebäude, und wir fahren dann in Richtung Norden. Die Hochebene Fjadarheidi hat nur wenige Meter Sichtweite, so dass auch die Überfahrt etwas länger dauert. Unseren ersten Stopp machen wir an einer Tankstelle in Egillstadir, Toilettenpause, Geldwechsel, und auch kleine Einkäufe werden erledigt. Anschließend fahren wir auf der Ringstraße Nr 1 in Richtung Myvatn. Wir halten an einem schönen Wasserfall direkt an der Hauptstraße, vom Nebel umgeben. Danach geht's zum größten WASSERFALL Europas, dem Dettifoss. Vom Parkplatz aus wandern wir ca. 15 Minuten bis zur Schlucht. Trotz des vielen Schnees vor 3 Wochen ist der Fußweg gut passierbar. Das laute Getöse und die unglaublichen Wassermassen beeindrucken alle. Zurück auf dem Parkplatz überrascht Jürgen uns mit einem leckeren Picknick. Jetzt fahren wir zum Myvatn. Hier geht es erstmal zum Krater Viti, dann fotografieren wir das Geothermische Kraftwerk von einem kleinen Parkplatz aus, bevor wir zu den Schlammfeldern fahren. Ein Rundgang entlang der heißen Schlammtöpfe, und weiter geht's zum schönen See. Nach dem kurzen Stopp mit Blick auf die Kieselgurfabrik fahren wir zu den Dunklen Burgen Dimmuborgir, wo Trolle und Unsichtbare hausen. Hier unternehmen wir einen gemeinsamen Spaziergang durch die erkalteten Lavabrocken. Die Weiterfahrt, nach einem langen erlebnisreichen Tag führt uns noch bis Laugar, zu unserem Hotel. Dort erwartet uns noch ein schmackhaftes Abendessen, Lachs im Brotteig.

8.6.: Husavik und Walsafari
Nach dem guten Frühstück fahren wir zum Godafoss, dem Wasserfall der Götter. Bei strahlendem Sonnenschein, ein echter Hingucker. Die Sonne steht gut, alle können noch im Souvenirladen einkaufen, bevor wir dann zu einem kleinen Museum am Laxafluss fahren. Hier bestaunen wir gebräuchliche Dinge aus dem 19. Jahrhundert. Wir lernen auch eine alte Isländerin mit ihren Söhnen kennen, die 1949 nach dem Krieg als Arbeiterin von Deutschland nach Island auswanderte. Die 88 Jahre alte Dame aus Lübeck freut sich riesig, zusammen mit ihren Söhnen deutsch sprechen zu können. Danach geht es weiter nach Husavik, der kleinen Stadt an der gleichnamigen Bucht. Hier werden wir nach der Mittagspause zur Walsafari aufbrechen. Das Wetter ist gut, kein Wind und die Sonne lugt zwischen den Wolken durch. Die nächsten 3 Stunden sind für alle ein riesiges Erlebnis, Natur pur. Wir sehen nicht nur wie erwartet kleinere Walarten, sondern auch ein besonders großes Exemplar eines Blauwals, bzw. eines Finwals. Unser Guide ist über die Größe des Fisches sehr beeindruckt und erklärt uns, dass es sich um eine Kreuzung von beiden handelt, mit einer Länge von 20 bis 35 m. Einige Tage später erfahren wir aber, dass es sich um einen Blauwal - dem größten Tier der Erde handelte, gigantisch. Im Anschluss an die Walsafari fahren wir wieder zurück zum Hotel, wo sich einige im Hot Pot zum Smal Talk wieder treffen.

9.6.: Grabrock - Hraunfossar
Nach dem Frühstück fahren wir wieder in Richtung Norden, vorbei am Godafoss und der größten Stadt im Norden, Akkurey. Die Kaffeepause machen wir an einem alten Denkmal, das an einen Schlacht aus dem 12. Jhd. erinnert, mit Blick auf ein wunderschönes, grünes Tal. Das erste Wollgeschäft lernen wir kurze Zeit später kennen. Weiterfahrt auf der Ringstraße, hinter Blondes auf einem kleinen Parkplatz verbringen wir die Mittagspause und lassen uns unser Picknick schmecken. Fleißige Hände haben beim Zubereiten geholfen und werden auch von der Gruppe mit Beifall belohnt. Danach geht es weiter entlang der Küste. Eine Stunde später, es regnet wie aus Eimern, steht die kleine Wanderung auf dem Grabrok an. Wir holen die festen Schuhe aus dem Bus und der Regen wird merklich weniger, sodass fast alle die 173 m Höhe auf dem 3600 Jahre alten Vulkan mitmachen. Es sind angenehme Holzstufen, die gut zu überwinden sind. Oben angekommen werden wir mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Umgebung belohnt. Unser nächster Stopp findet bei den Kinderwasserfällen statt. Alle bewundern die unglaublichen Quellen, die aus dem Lavafeld strömen. Danach spazieren wir hoch zum Hraunfossar, der sehr viel Wasser mit sich führt. Unser letzter Halt ist bei der größten Heißen Wasserquelle der Welt, mit 180 l pro Sekunde bei 100 Grad - Deildartunguhver. Vor lauter Dampf beschlagen die Brillen und Linsen. Bei strömendem Regen fahren wir nun nach Borganes, zu unserem Hotel. Hier erwartet uns ein schmackhaftes Abendessen.

10.6.: Snellfellsnes
Unser heutiges Ziel ist die Halb Insel Snellfjellnes. Wir fahren 60 km in Richtung Norden, vorbei an Lavafeldern und längst erloschenen Vulkanen, auf der Straße Nr. 56 in Richtung Stykkisholmur, einem kleinen Städtchen auf dem Nordzipfel der Landzunge. Kurz vorher erklimmen wir noch den heiligen Berg Helgafell, einem kleinen Basalthügel auf dem wir ohne Reden und ohne uns umzudrehen hinaufsteigen um dann 3 Wünsche frei zu haben. Oben angekommen finden wir die Reste eines alten Augustinerklosters. Der nächste Stopp ist am Infocenter in Stykkisholmur. Im Anschluss wandern wir auf den Spuren der Beserkern, die laut einer Saga einen Pfad durch ein Lavafeld geschlagen haben und dafür ermordet wurden. Die Weiterfahrt geht über Grundarfjördur, wo wir kurz an einem Wasserfall stoppen. Unser Picknick nehmen wir mit Blick auf eine Malerische Bucht ein und fahren dann in den Nationalpark bis nach Dritvik, einem alten Fischereiplatz, heute nur noch eine Bucht mit schwarzen Steinen und den Überresten des 1948 verunglückten Trawlers Epine. Wir bewundern die Kraftprobesteine am Strand und die Felsen der Trollkirche im Meer. Dann fahren wir nur wenige Kilometer weiter zur Klippe Pufubbjarg, wo zwei Felsnadeln im Meer aufragen. Hier können wir verschiedenen Seevögeln beim Nisten zusehen. In Arnastapi, einem Fischerörtchen mit Basaltsäulen und Höhlen unternehmen wir bei leichtem Regen einen schönen Spaziergang entlang der Klippen. Vielfacher Vogelgeschrei, Eissturmvögel, Dreizehenmöwe, Küstenseeschwalben, ertönen aus allen Richtungen - ein großartiges Erlebnis ihnen beim Nisten und füttern der Brut zuzusehen. Die Rückfahrt erfolgt wieder über die Straße Nr. 54 nach Borganes zum Hotel.

11.6.: Hvalfjördur, Reykjavik
Wir verlassen Borganes und fahren entlang des Fjords in Richtung Reykjavik. Hier fahren wir nicht durch den 1998 erbauten Tunnel, sondern umfahren die tiefen Walfjord. Kurze Pause an einem kleinen Wasserfall. Weiter geht es nach Reykjavik, in die Hauptstadt. In einem kleinen Vorort besuchen wir noch eine nette Wollfabrik, wo der eine oder andere sich einen neuen Island Pullover kaufen kann. Wir fahren dann zusammen bis zur Perle, einem interessanten Aussichtpunkt auf 4 gigantischen Wasserbehältern. Danach erleben wir eine kleine Rundfahrt durch Reykjavik mit der isländischen Reiseleitung Gudrun. Zu Fuß gehen wir im Anschluss durch die Altstadt, wo jeder individuell die Mittagspause verbringt. Vom Laufen müde, fahren wir im Anschluss zu unserem zentral gelegenen Hotel, nahe der Fußgängerzone. Nach dem Abendessen im 200 m entfernt Nachbarhotel kann sich jeder einen Eindruck vom Nachtlebens Reykjavik verschaffen.

12.6.: Halbinsel Reykjanes
Wir verlassen die Hauptstadt und nehmen kurze Zeit später unsere Reiseleitung Gudrun auf. In Richtung Kevlavik, fahren wir in die großen Stadt Hafnafjördur, entlang des Hafens. Hinter der amerikanischen Siedlung halten wir an der Hütte eines Trolles. Große Fußstapfen zeigen uns den Weg und wir finden den übergroßen Troll schnarchend in seiner Hütte vor. Dann geht es weiter zu einem Leuchtturm direkt an der Küste. Hier klettern wir auf einen Hügel und bewundern die nistenden Vögel. Weiter fahren wir zu den Schlammfeldern der Gunduver, einer längst vergessenen Hexe. Im Anschluss überqueren wir eine Holzbrücke, die die beiden Kontinentalplatten Eurasische und amerikanische miteinander verbindet. Nach dem Spaziergang an der Blauen Lagune verbringen wir unsere Mittagspause in Grindavik. Weiterfahrt zum Thermalquellengebiet Krysuvik, wo wir einen Rundgang entlang der dampfenden Erdlöcher und heißen Quellen machen. Dann geht's entlang der Küstenstraße durch alte Lavafelder erst zur Strandakirkja und anschließend in den Ort Porlskshöfn. Hier halten wir am Hafen, bewundern Stockfisch und eine nette Ausstellung in dem kleinen Ort. Im Anschluss fahren wir nach Selfoss zur Übernachtung.

13.6. Golden Circle
Wir verlassen Selfoss und fahren zum ehemaligen wichtigsten Ort Islands, dem Bischhofssitz Skalholt. Hier sehen wir uns die Kirche und die angrenzenden Ausgrabungen an. Mit einem gemeinsam kurzen Lied testen wir die Akustik des Raumes. Weiter geht es über die Landstraße durch eine extrem staubige Baustelle zum Wasserfall Faxe, mit angrenzender Lachsstreppe. Danach begeben wir uns auf den Spuren des Golden Circles zum Thermalfeld Haukadalur, mit dem bekannten Geysir Strokkur. Hier laufen wir entlang des Rundweges und sehen blubbernde Quellen und heiße Töpfe. Am meisten interessieren sich alle für den Geysir, der alle 3 Minuten riesige Fontänen Wasser in die Luft schleudert. Unser Warten wurde belohnt, schon nach wenigen Minuten steigt eine riesige Blase langsam empor und danach ergießt sich eine atemberaubende Fontäne über das Gelände. Wir wollen gerade in Richtung Bus gehen, da kommt noch eine 2. 3. und 4. Fontäne geschossen, unglaublich. Danach fahren wir in den Nationalpark Pingvellir, direkt am See entlang zur tiefen Geldschlucht Peningagja, in der sich bereits viele blinkende Münzen befinden. Wir spazieren dann zur kleinen Kirche, wo sich einst Reagan und Gorbatschow auf neutralem Boden getroffen haben. Danach wandern wir entlang der Straße zum Campingplatz, wo Jürgen unser Picknick vorbereitet hat. Die Schlucht Almannagjia ist als nächstes dran, wer ist schon mal durch zwei Kontinente gewandert. Dabei sehen wir den alten Sitz der Regierung und auch ein kleines Eulenkind auf einer Klippe. Unser nächster Stopp ist in der Gartenstadt Hveradalir, wo wir die Geschäftsidee eines jungen Isländers sehen, der aus altem Holz und Kunststoff recycelte Waren herstellt. Der heutige letzte Stopp ist in einem Einkaufszentrum, um dort eine Ausstellung eines Erdbebens zu bewundern, Rückfahrt nach Selfoss. Nach dem Abendessen bringt Jürgen noch 8 Mitreisende zu einem kleinen Reiterhof ganz in der Nähe. Wir genießen den Ausritt auf sehr ruhigen Islandpferden bevor es zurück zum Hotel geht.

14.6. Der Süden - Eislagune
Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Osten auf. Wir reisen weiter entlang der Ringstraße und sehen am Wegesrand viel Weideland und kleine Dörfer. Der 1. Stopp ist am Seljalandsfoss, der mit 40 m Höhe vom Eyjfalljöküll gespeist wird. Einige Mitreisende laufen hinter den tosenden Wassermassen hinterher. Im Anschluss besuchen wir das Infocenter eines Bauern, der vor 6 Jahren vom Ausbruch des Vulkans einen sehenswerten Film gedreht hat - wir erhalten einen sehr guten Eindruck von dem Naturschauspiel. Danach besuchen wir den 60 m hohen Wasserfall Skogafoss, zu dessen Füßen immer noch eine Goldkiste vermutet wird. Wir kommen jetzt an die südliche Spitze der Insel und bewundern bei herrlichem Sonnenschein das Kap Dyrholaev, mit gigantischen Felsen im Meer. Dann geht es runter zum Schwarzen Strand, wo wir Basaltsäulen und brütende Eissturmvögel sehen können. Die Mittagspause verbringen wir in Vik, beim Shoppen im Wollgeschäft, spazieren am Strand oder in einem kleinen Imbiss, wo man Hamburger und Sandwich essen kann. Im Anschluss geht es durch die Sandwüste, gespickt mit einem Meer an blauen Lupinen, sodass man kaum die schwarzen Steine ahnen kann. Der nächste Stopp ist an einem riesigen Lavafeld mit weich gepolsterter Lakilava. Wir überqueren die längste Brücke Islands, die über eine Ebene voll mit Geröll führt und stoppen an einem Parkplatz, auf dem die Reste einer alten Brücke zu sehen sind, die bei einem alten Ausbruch deformiert wurde. Die Ringstraße führt weiter durch den Nationalpark Skaftafell zum Gletschersee Jökullalson. Die Sonne und auch der blaue Himmel bei 16 Grad lassen unsere Amphibien Tour unvergleichlich werden. Riesige Eisberge die blau, weiß und schwarz schimmern. Wir besteigen das Boot vor dem See und erleben die Eisberggletscher im See. Unterwegs können wir sogar Robben sichten, die im Wasser spielen. Danach fahren wir direkt in unser Hotel.

15.6. Der Osten
An einem kleinen Parkplatz mit guter Sicht auf die Gletscherzungen machen wir einen kurzen Fotostopp. Weiterfahrt zur kleinen Stadt Höfn, mit Pause am Denkmal wo wir uns die brütenden Küstenseeschwalben ansehen. Wir kehren noch kurz im Netto Markt ein und fahren weiter die Ringstraße entlang. An einem Leuchtturm Hvalnes genießen wir die schöne Aussicht. Unser Picknick halten wir in Djupivogur, nachdem wir bei einem Steine Sammler uns die verrücktesten Dinge angesehen haben. Im Ort sehn wir uns noch das alte Langhaus und den kleinen Hafen an. Die Fahrt führt uns weiter entlang des langen Beruffjördur, wo wir am Ende bei einem kleinen Fluss nach interessanten Steinen suchen. Kurze Zeit später sehen wir am Wegesrand auch eine kleine Herde Rentiere liegen. Wir umfahren den langen Fjord und müssen vor einer kleinen Gruppe Schafe, die zur nächsten Wiese getrieben wurden, halten. Dann stoppen wir noch einmal an einem Leuchtturm, mit wunderschönen Blick aufs offene Meer, bevor wir entlang der Bucht nach Breiddalsvik zum Hotel fahren.

16.6. Seydisfjördur
6:00 Uhr Frühstück, das Gepäck ist verladen und wir fahren pünktlich über den geschotterten Pass bis auf fast 600 m Höhe hinauf. Dem ein oder anderen ist schon ein wenig mulmig. Aber Jürgen fährt uns durch die engen Kurven bis nach Egillstadir, und auch über die Fjardarheidi nach Seydisfjördur zum Hafen. Hier müssen wir allerdings noch fast 2 Stunden warten, bevor wir auf das Schiff gelassen werden. Die MS Norröna verlässt Island mit einer Stunde Verspätung und wir treffen uns erst zum Abendessen wieder.

17.6. An Bord
Eine ruhige Nacht, gegen 3:00 Uhr fährt das Schiff in Torshavn ein, nur wenige Passagiere verlassen die Norröna. Weiterfahrt nach Dänemark und damit noch ein weiterer ruhiger Tag an Bord.

18.6. Heimreise
Endlich in Dänemark! Die MS Norönna legt planmäßig um 11:30 Uhr in Hirtshals an, Jürgen kommt als 1. Bus von der Fähre und wir fahren ohne Stau durch Dänemark und Norddeutschland!

Mein Fazit:
Eis, Feuer und Meer, wir reisen einmal rund um die Insel, entlang der Küstenstraße – Ringstraße Nr. 1. Wir fühlen uns wie Geologen, Vogelkundler, Walbeobachter und Gletscherfans! Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, und wir haben auch Zeit für kleinere Exkursionen! Trolle, Feen oder Unsichtbare – immer wieder fasziniert die ungewöhnliche Landschaft aufs Neue. Gigantische Gletscher – aktive Vulkane – schwarze Wüsten und dazwischen immer wieder Wasser…Island hat alle Mitreisende in seinen Bann gezogen – von dieser Reise werden alle lange träumen!