Marienbad zählt zu den traditionsreichsten Kurorten Westböhmens und verbindet elegante Architektur, weitläufige Parkanlagen und eine jahrhundertealte Bäderkultur. Rund 40 Heilquellen prägen den Ort und geben Marienbad bis heute seinen besonderen Charakter.
Die historischen Kolonnaden, gepflegten Spazierwege und die ruhige Atmosphäre schaffen beste Voraussetzungen für eine wohltuende Auszeit. Besonders bekannt ist Marienbad für seine mineralstoffreichen Quellen, die traditionell für Trinkkuren, Bäder und weitere Anwendungen genutzt werden.
Auch abseits der Kurangebote lässt sich Marienbad wunderbar entdecken. Prächtige Fassaden, die Singende Fontäne, kleine Cafés und kulturelle Angebote verleihen dem Ort eine elegante Leichtigkeit.
Heilquellen, böhmischer Charme und viel Raum zum Durchatmen machen Marienbad zu einem Kurort, an dem Erholung und Entdecken ganz selbstverständlich zusammenfinden.
Die Heilquellen von Marienbad
Rund 40 Heilquellen entspringen in und um Marienbad. Sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung und werden traditionell für Trinkkuren, Mineralbäder und weitere Anwendungen genutzt.
Zu den bekanntesten Quellen gehören unter anderem die Kreuzquelle, die Ferdinandquelle, die Karolinaquelle, die Ambrosiusquelle, die Marienquelle und die Rudolfquelle.
Die mineralstoffreichen Quellen bilden seit Jahrhunderten die Grundlage der Marienbader Kurtradition und prägen den Charakter des Ortes bis heute.
Behandlungsmethoden
Im Mittelpunkt stehen Anwendungen mit dem natürlichen Mineralwasser sowie weitere traditionelle Kur- und Therapieformen.
Zu den typischen Behandlungsmöglichkeiten gehören unter anderem:
- Trinkkuren
- Mineral- und Perlbäder
- trockene Gasbäder
- Gasinjektionen
- Massagen
- Gesundheitsgymnastik
- Moor- und Fangopackungen
- Inhalationen
- Parafango
- Elektrotherapie
Der persönliche Therapieplan wird im Rahmen eines ärztlichen Gesprächs nach der Ankunft zusammengestellt.
Heilanzeigen
Marienbad wird traditionell unter anderem bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen genutzt:
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Stoffwechselerkrankungen
- gynäkologischen Beschwerden
- bestimmten Erkrankungen der Atemwege
- Störungen des Drüsensystems
Kontraindikationen
Von entsprechenden Kuranwendungen ausgenommen sind laut Veranstalter:
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Bei bestehenden Erkrankungen empfiehlt sich vor Beginn einer Kur grundsätzlich eine ärztliche Rücksprache.