Merkliste

Reisebericht Fahrt ins Grüne 2015 von Laura Riechmann

Zum 16. Mal beginnt vom 26.03. – 29.03.2015 der Auftakt zur Saisoneröffnungsfahrt „ Fahrt ins Grüne“. Voller Freude schauen die Gäste und auch das BE-Team: Henrik Gronert, Antonia Gronert, Klaus Homeier und ich auf die kommenden 4 Tage.

Bereits am frühen Morgen stehen die 2 Busse auf dem Hof bereit, um die Gäste samt ihres Gepäcks zum Überraschungsziel zu bringen. Wie bereits in den letzten Jahren wird das Ziel erst während der Fahrt bekannt gegeben, solange heißt es für die Gäste abwarten und rätseln. Pünktlich um 07.30 Uhr haben sich alle Gäste auf ihren Plätzen im Bus eingefunden und die Fahrt kann beginnen. Wir starten in Richtung Hannover mit weiteren Einstiegen unterwegs. Nach ca. 2 Stunden Fahrt wird eine kleine Pause eingelegt, in gemütlicher Runde wird das Mollenfrühstück serviert. Zusammen mit einer Tasse Kaffee und netten Plaudereien  wird das Frühstück genossen. Schnell sind die Mollen leer und die Reise geht weiter. Im Bus wird weiter fröhlich gerätselt wo das Ziel der diesjährigen Fahrt liegen soll, doch bevor es bekannt gegeben wird, halten wir über Mittag in Brandenburg an der Havel. Am gut gelegenen Marktplatz Brandenburgs steigen die Gäste aus und spazieren geradewegs zum 50 Meter entfernten Einkaufszentrum. Hier ist für jeden etwas dabei, ob man eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen essen möchte, ein ordentliches Fischbrötchen oder einfach durch die Einkaufsläden gehen um nach etwas Schönem Ausschau zu halten. Nachdem alle im Bus ihre Sitzplätze wieder gefunden haben, geht die Fahrt  durch den Berliner Ring weiter in den Osten. Nun haben wir unsere Gäste lang genug auf die Folter gespannt und die Busfahrer Antonia und Henrik lassen das Ziel verlauten: Templin, hier liegt das Ahorn Seehotel, welches uns beherbergen wird. Damit jeder weiß, wie der weitere Fahrtablauf gestaltet wird, verteile ich Zettel auf denen alles genau beschrieben steht. Zufrieden kehren wir nun im Hotel ein und bereiten uns auf das gemeinsame Abendessen vor. Nachdem alle Ihre Zimmer bezogen haben und etwas Ruhe genießen konnten, betreten wir zum ersten Mal unseren Speisesaal „Schorfheide“.  Hier hat jeder seinen festen Tisch und kann in Ruhe das Abendessen genießen. Doch bevor es soweit ist, eröffnen Antonia und Henrik mit einer belebten Rede das Buffet und die Gäste dürfen nach und nach zum Buffet gehen. In gemütlicher Runde und bei leckerem Essen klingt der Abend aus.

Am Freitagmorgen, nachdem das Frühstück mit einer leckeren Auswahl begeistert hat, starten die zwei Busse in verschiedene Richtungen. Ich sitze mit Henrik in Bus 1 und wir fahren am Freitag als erstes zum Straußenhof Berkenlatten. Auf dem Hof zeigt Hartmut uns die Gehege der Strauße und erklärt mit Humor, Wissenswertes über seine Lieblingstiere. In dem eigenen Hofladen gibt es Staubwedel aus Straußenfedern, große Straußeneier, Straußenfleisch und einiges mehr zu kaufen. Als nächsten Tagespunkt besuchen wir die Stadt Prenzlau nahe der Fußgängerzone steigen die Gäste aus, um auf eigene Faust Prenzlau zu erkunden. Nicht nur die Fußgängerzone lädt ein sondern auch die schöne Marienkirche.  Im Anschluss machen wir uns auf den steinigen Weg zu der Apfelgräfin der Uckermark. Über Kopfsteinpflaster erreichen wir das „Haus Lichtenhain“ und die Apfelgräfin heißt uns herzlich Willkommen. Während einer Führung über ihren Hof und durch die Scheune zu der Mostmaschine, erzählt sie spannendes aus ihrem Leben und ihrem Unternehmen. Im Anschluss genießen wir ein leckeres Kaffeetrinken mit Apfelkuchen in der zum gemütlichen Café umgebauten Scheune. Neben Kaffee und Kuchen serviert sie uns ein kleines Apfelaperitif und verschiedene Apfelgebäcke.  Auch in ihrem Hofladen kann man alles zum Thema Apfel kaufen, ob eines der leckeren Apfelgebäcke oder Seife und Honig. Hier bekommt man einiges geboten. Im Anschluss kehren wir zurück in unser Hotel, um uns auf den bevorstehenden Tanzabend vorzubereiten. Pünktlich um 18.30 Uhr läuten Antonia und Henrik das Abendessen ein und unser eigener Musiker beginnt passende Musik zu spielen. Als nun alle Gäste gesättigt sind, eröffnen Antonia und Klaus den Tanz und viele Gäste folgen. Bei ausgelassener Stimmung genießen alle den Abend um dann erschöpft in die Betten zu fallen.

Am folgenden Morgen steigt ein neues Gesicht mit zu uns in den Bus: Günter begleitet uns durch den heutigen Tag und zeigt uns Templin sowie die Uckermark. Während der Fahrt sehen wir die Naturtherme in Templin, die Grundschule der Bundeskanzlerin Angela Merkel und vieles weiteres. Unseren ersten Stopp machen wir bei dem Kloster Chlorin. Während viele Gäste einen kleinen Rundgang um das Kloster machen, bereiten Henrik und ich den Mittagsimbiss vor: Es gibt leckere Bouletten mit Senf und Toast dazu. Gemeinsam genießen wir an der frischen Luft den schmackhaften Imbiss bevor Günter uns zum nächsten Stopp lotst: dem Schiffshebewerk in Niederfinow. Aktuell wird  dort ein neues Hebewerk gebaut, doch das Alte ist noch in Betrieb wir können den Vorgang des Schiffhebens beobachten. Nun geht die Fahrt durch die Uckermark weiter zum Schloss Boitzenburg. Nahe des Schlosses liegt der Marstall Boitzenburg, hier erwarten uns eine Schokoladenmanufaktur, eine Schaubäckerei, Kaffeerösterei sowie der Ostermarkt, der an diesem Samstag stattfindet. Bei einem leckeren Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee genießen wir den Nachmittag, bevor es zurück zum Hotel geht. Auch an diesem Abend reizt das Buffet mit vielen Köstlichkeiten und gemeinsam lassen wir den letzten Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

Am kommenden Morgen neigt sich die Fahrt dem Ende zu. Alle Koffer werden zurück in den Bus gepackt und wir machen uns auf dem Weg nach Tangermünde, denn hier wollen wir über Mittag bleiben. Die schöne Kleinstadt liegt direkt an der Elbe und ist eine Partnerstadt von Minden. Die Gäste schauen sich die gut erhaltene Stadtmauer an und nehmen einen Mittagsimbiss zu sich, bevor sie zu den Bussen zurückkehren. Unterwegs machen wir noch einen kleinen Stopp, da wir Pfannkuchen mit Erdbeerfüllung für unsere Gäste vorbereitet haben, dazu gibt es einen Kaffee. Leider regnet es und da unsere Pfannkuchen ja aus Zucker sind, beeilen wir uns um schleunigst zurück in die Busse gelangen. Und nun endet die Fahrt: Mit einer kleinen Ansprache von Henrik und Antonia bedanken wir uns bei unseren Gästen für die schöne Fahrt, durchleben noch einmal das schöne Programm um dann Abschied zu nehmen.

Fazit:
Zusammenfassend war diese Reise eine großartige Erfahrung für mich. Erneut durfte ich viele liebe Gäste kennenlernen, die mir während meiner Ausbildung noch oft begegnen werden und erfuhr mehr über die Abwicklung einer solchen Reise, wie ich sie oft im Büro verkaufe. Mit den Gästen hatte ich großen Spaß und auch das vielseitige Programm hat mir gut gefallen. Ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Reisen die ich begleiten darf!
Laura Riechmann