Freischießen 2008 in Minden

Ausführlicher Bericht 

Einer Pflichtübung (Schießen), die im 17. Jahrhundert mit etwas Angenehmen verbunden werden sollte, hat Minden im Jahr 1682 das Entstehen seines bedeutendsten Fest zu verdanken: das Freischießen. „Darüber hinaus kann sich Minden damit rühmen, eines der ältesten und traditionsreichsten Feste in Nordrhein-Westfahlen zu haben und zu feiern“, hebt Bürgermeister Michael Buhre hervor. Die Pflichten und Aufgaben des Bataillons und der Kompanien hätten sich im Laufe der Jahrhunderte verändert. „Unsere Stadt muss nun nicht mehr durch tapfere Bürger verteidigt werden. Die Mauern sind seit 135 Jahren verschwunden. Aber das Bataillon und das Freischießen bestanden und bestehen weiter.“

Vom 14. bis 17. August war es wieder soweit, dann hat der Bürgermeister – als oberster Dienstherr des Mindener Bürgerbataillons -, Stadtmajor Klaus Piepenbrink und die Kameraden seiner, durch die Junggesellen-Kompanie inzwischen auf neun angewachsenen Einheiten die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Gäste aus Nah und Fern zum Mindener Freischießen zum Freischießen 08 geladen. Einmal mehr hieß es dann „Willkommen beim Fest zwischen Rathaus und Dom“. 326 Jahre nach dem ersten Königsschuss durch Amtmeister Johann Stolte aus dem damaligen Marktquartier ringen wieder Hunderte von Offizieren, Chargierten und Mitmarschierern in der Rathaus-Tiefgarage um die beiden zu vergebenen Königswürden. Wer hat denn diesmal getroffen? Welche Einheiten hatten 2008 Grund zum Jubeln?

                    
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12.07. - 26.07.08  Säbelputzen, Gewehrreinigen
13.08. - 14.08.08  Grünholen, Eröffnung
15.08. - 16.08.08  Wachtag, Paradetag
17.08. - 17.08.08  Tag der Könige

                   

Die Grimpen und die "Maulschelle"

In der Fischerstadt galten eigene Rechte ...

 
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Bildergalerie

Der König kommt!


Die Krönung          


Die Prominenz